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Ökologisch konzipierter Kindergarten-Anbau löst Wow-Effekt aus! Große Freude bei Klein und Groß über Erweiterung um zwei Krippengruppen in Holzständer-Bauweise – Alle 26 Plätze ab September belegt – Investition in die Zukunft

Kinderkrippe Fürstenstein

09.08.2021

Fürstenstein. „Ein richtiges Wow ist das“, so hat Fürstensteins Bürgermeister Stephan Gawlik die Fachaufsicht für Kindertagesstätten am Landratsamt Passau anlässlich eines Begehungstermins im Erweiterungstrakt des Kindergartens St. Marien zitiert.„Wunderschön“ und „sehr gelungen“ nennt er als weitere Prädikate für den neuen Kinderkrippen-Anbau, der als Holzständer-Konstruktion ökologisch konzipiert worden ist. Das Gebäude trägt unverkennbar die Handschrift des Büros koeberl doeringer architekten mit Hauptsitz in Passau, es stellt eine Investition in die Zukunft dar. Ab September sind alle Plätze bereits belegt.

Unter Federführung derselben Ingenieure ist auch bereits der 2016 fertiggestellte Kindergarten-Neubau in Fürstenstein entstanden, der aufgrund der vielen Anmeldungen schon 2020/21 um eine Kinderkrippe erweitert werden musste. Der Bestand mit drei Gruppenräumen umfasst 565 Quadratmeter. Er ist um einen neuen Eingangsbereich mit Garderobe (42 Quadratmeter) im Osten und um eine zweigruppige Kinderkrippe im Westen (233 Quadratmeter) ergänzt worden. Auf einer Gesamtfläche von 840Quadratmetern finden nun 26 Kinder im Alter von null bis drei Jahren sowie 75 Kinder zwischen drei und sechs Jahren Platz.

Der Erweiterungstrakt neben der Gesunden Grundschule, ebenso ein vielgepriesenes Projekt von koeberl doeringer architekten, ist überwiegend in Holzbauweise ausgeführt worden. Wie der Bestand mit Flachdach nimmt er dessen Gestaltungselemente auf und fügt sich damit optimal in die Umgebung ein. Um den Krippenbau barrierefrei anzubinden, gründet er auf dem nach Süd-Westen hin abfallenden Hang auf Stahlbetonstützen, die dem Gebäude einen schwebenden Charakter verleihen. Zwei gleichwertige Krippenräume mit Wickel- und Sanitärraum, Garderoben und einem Ruheraum bilden den Kern des in Zusammenarbeit mit ausnahmslos regionalen Handwerksbetrieben realisierten Gebäudes.

Im Inneren dominieren Naturmaterialien wie Holzverkleidungen, Holz-Aluminium-Fenster und Linoleumböden in natürlichen Farben das Erscheinungsbild. Eine optimale Raumakustik ermöglichen Holzwolleplatten an den Decken und teilweise auch an den Wänden. Die Wirtschaftlichkeit, eine flexible Raumaufteilung sowie das Schaffen einer behaglichen Wohlfühl-Atmosphäre waren gleichermaßen von großer Bedeutung bei der Planung und Umsetzung. Helle und freundliche Räume mit großen Fenstern strahlen Ruhe aus und bieten optimale Übersicht im Inneren, aber auch über die Spielflächen draußen.

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Lichtdurchflutet und funktionell zugleich sind die Gruppenräume im neuen Kinderkrippenbereich.
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Jede Menge Platz zum Spielen und Ruhen bietet die neue Kinderkrippe. − Fotos: Brunner
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Da möchte man fast nochmal Kind sein – so gemütlich und heimelig sind die neuen Räumlichkeiten für die Kleinsten von null bis drei Jahre.

Zwischen dem Bestand des Kindergartens und dem Erweiterungstrakt für die Krippe – alles in der Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Passau e.V. – liegt ein schön in das Gelände eingebetteter Spielhof. Nach Süden hin schließt eine Balkonkonstruktion an, um – direkt den Krippenräumen vorgelagert – über dem ehemaligen Lärmschutzwall weitere Flächen nutzbar zu machen und die Räume an die Spielflächen anzubinden. Die Freianlagen sind vergrößert worden. Sie verfügen als Ergänzung über Sandspielflächen und eine Schaukel für die unter dreijährigen Kinder. Das Areal im Freien nimmt die vorhandene Topographie auf und nutzt das bewegte Gelände, um eine zusätzliche anregende Spielzone zu gewinnen.

Der komplette Neubau schafft sowohl innen als auch außen beste Voraussetzungen zur täglichen Verwirklichung des pädagogischen Konzeptes, das auf der Erkenntnis basiert, dass Kinder gerade in den ersten drei Lebensjahren gleichzeitig sehr verletzbar und völlig von der liebevollen, beständigen Pflege und Versorgung durch vertraute Bezugspersonen abhängig sind. Die Leiterin Christine Heilmaier und ihr bestens qualifiziertes Team aus Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen sehen sich als Entwicklungspartner und wollen die Kinder auf ihrem Weg optimal unterstützen. „Wir schaffen für unsere Krippenkinder Lernräume und Lerngelegenheiten, damit sich jedes Kind auf seine eigene Weise und im eigenen Tempo entwickeln kann“, heißt es in dem Konzept. − bp